Aktuelles Februar 2017

von inka Schudrowitz

Handballerinnen klettern in der Tabelle nach oben

SG Sickte/Schandelah TV Gut-Heil Barum 19:24 (10:11).

Wir starteten in der Abwehr gut in die erste Halbzeit und machten den Gastgeberinnen das Leben im Angriff schwer. Lediglich im eigenen Angriff fehlte noch der nötige Zug zum Tor sowie die Präzision im Abschluss. Ein ums andere Mal konnten wir die Torfrau nach gut herausgespielten und teils freien Würfen nicht überwinden und so ging es mit einer knappen ein Tore Führung in die Halbzeit. Die Marschroute war klar, mehr Druck auf die Abwehr und Konzentration im Abschluss. Durch starke Paraden legte Julia Johns den Grundstein für den Sieg. Zudem spielten sich die jungen Spielerinnen in einen Rausch und bauten im Angriff einen großen Druck auf. So konnten wir uns in der 40 Min. über 11:13 bis zum 16:22 absetzen und den Vorsprung bis zum Ende halten. "Es war insgesamt eine gute zweite Halbzeit der gesamten Mannschaft, die sich auch in den zahlreichen Torschützen widerspiegelt", dokumentierte die derzeit verletzte Spielerin Carolina Dunker den Sieg.

Damit stehen die Barumerinnen derzeit auf Platz 3 in der Regionsoberliga.

Barum: Inka Schudrowitz, Johns - Fermer (1), Bosse (2), Jasmin Schudrowitz (6/1), Bork (1), Lüders (3), Ruthmann, Haftendorn (3), Voigt (3/1), Tschirpig (1), Ronis (2), Michelle Mau (2/1), Bormann

von Carolina Dunker

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von inka Schudrowitz

Jahreshauptversammlung am 27.03.2017

von inka Schudrowitz

Handballerinnen demonstrieren ihre Heimstärke

Michelle Mau war nur mit Fouls zu stoppen und verwandelte die Siebenmeter traumwandlerisch sicher. Foto: Lendeckel

Die TV-Handballerinnen gewinnen in der Regionsoberliga der Frauen überzeugend gegen den MTV Weferlingen.

Von Dennis Lendeckel

Lebenstedt. Den siebten Sieg im siebten Heimspiel der Saison fuhren die Handballerinnen des TV Gut Heil Barum in der Regionsoberliga ein.

TV GH Barum - MTV Weferlingen 23:19 (14:11). Barum erwischte im Duell des Vierten gegen den Fünften den schlechteren Start. Zunächst liefen sie den Gästen aus Weferlingen hinterher und gingen mit 1:3 in Rückstand. Langsam aber sicher arbeitete sich Barum in die Partie und übernahm mit zwei Siebenmetern von Michelle Mau beim 5:4 erstmals die Führung in dieser Partie.

Jedoch fehlte im Spielaufbau das richtige Tempo, vieles wirkte zu behäbig und drucklos. So blieb Weferlingen immer auf Tuchfühlung und schaffte beim 9:8 die erneute Führung. Eine frühe Rote Karte gegen die Gäste sorgte für einen kleinen Bruch im Spiel der Handballerinnen aus Sachsen-Anhalt und Barum zog kurz darauf mit einem 6:1-Lauf auf vier Tore davon.

In der zweiten Halbzeit verpasste Gut Heil eine schnelle Vorentscheidung. Zu wenig Druck auf die Gäste-Abwehr und zu viele Fehler im Abschluss prägten die Szenerie auf dem Feld. Beiden Mannschaften fiel kaum etwas Überraschendes ein, die Abwehrreihen hatten leichtes Spiel. Beim 17:16 kam Weferlingen noch einmal dicht heran, doch dann besann sich der TV wieder auf seine Stärken.

Aus der sicheren Abwehr heraus wurde der Ballvortrag beschleunigt und prompt ergaben sich gute Möglichkeiten, die Gut Heil auch nutzte. Sechs Treffer in Folge waren Balsam auf die Barumer Seele, die beim 23:16 (57. Minute) den Heimsieg sichermachten. Der Rest war nur noch Ergebniskosmetik der Gäste.

"In der Abwehr haben wir sehr gut gestanden und viele Bälle abgefangen. Weferlingens Angriff haben wir mit zunehmender Spieldauer immer besser in den Griff bekommen und uns den Erfolg damit verdient", freute sich Barums Trainer Christian Schumann, der sich nur mehr Tempo und Offensivgefahr seiner Sieben gewünscht hätte. Das könnte der TV im kommenden Auswärtsspiel beim Schlusslicht Sickte/Schandelah ausprobieren und mit einem Sieg gleichzeitig Schützenhilfe für die Thieder Viktoria leisten.

TV Gut Heil Barum:I. Schudrowitz - M. Mau (8/5), Lüders (4), Ronis (4), Ruthmann (4), Bosse (1), Fermer (1), Voigt (1), Bork, Johns, N. Mau, J. Schudrowitz, Tschirpig.

Quelle: Salzgitter Zeitung vom 21.02.2017

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von inka Schudrowitz

Zittersieg der Handballerinnen in Thiede

Mit dem Barumer Sieg gerät Derby-Gegner Thiede in akute Abstiegsgefahr aus der Handball-Regionsoberliga.

Von Dennis Lendeckel

Thiede. Ihrer Favoritenrolle gerecht wurden die Handballerinnen von Gut Heil Barum im Regionsoberligaderby bei Viktoria Thiede. Trotz magerer Handballkost setzten sich die Gäste mit 15:10 verdient durch.

FC Viktoria Thiede - TV Gut Heil Barum 10:15 (4:8). In einem niveauarmen Spiel ging die Viktoria früh mit 2:0 in Führung, doch das war es dann schon mit der Herrlichkeit der Gastgeberinnen. Barum übernahm das Kommando, ohne dabei zu glänzen. Mitte der ersten Hälfte hieß es 2:6 aus Thieder Sicht.

Eklatant war die Angriffsschwäche der Gastgeberinnen, die zum einen nur 25 Prozent ihrer Würfe aus dem Feld im ersten Durchgang erfolgreich verwandelten und zum anderen elf unnötige Ballverluste produzierten. Barums Abwehr hatte keine besondere Mühe, kam doch zu wenig Druck auf sie zu.

Zwar packte auch Gut Heil nicht das Gelbe vom Ei aus und verzeichnete ebenfalls acht unnötige Ballverluste, doch die Trefferquote war mit 50 Prozent auf einem akzeptablen Niveau. Entsprechend verdient gingen die Barumerinnen mit vier Toren Vorsprung in die Pause.

Nach dem Wechsel sahen die Zuschauer zunächst eine Duplizität der Ereignisse. Die Viktoria markierte erneut die ersten beiden Treffer. Schon keimte Hoffnung auf. Doch Barum behielt die Nerven und stellte den alten Abstand beim 8:12 (51. Minute) her.

Zwar sank Gut Heils Wurfquote rapide, doch auf beiden Seiten blieb die Fehlerquote enorm hoch. Thiede leistete sich insgesamt weitere zehn Ballverluste, Barum deren acht. Dank der souverän verwandelten Siebenmeter von Michelle Mau behauptete Gut Heil seine Führung. Als sich Alina Voigt in der 55. Minute auf halbrechts durchtankte und zum 14:9 für Barum traf, war die Entscheidung gefallen.

"Wir haben lange gut mitgehalten, aber offensiv waren wir einfach zu schwach, um Barum in Verlegenheit zu bringen", analysierte Viktorias Trainer Frank Pfeiffer. Auch Barums Coach Christian Schumann war nicht zufrieden. "Es war ein schlechtes Spiel mit viel zu vielen Ballverlusten. Wir haben zu wenig Druck auf die Abwehr ausgeübt und uns der Viktoria angepasst", monierte Schumann.

Am Ende ging der Sieg der Barumerinnen dennoch auch in der Höhe in Ordnung. Die Viktoria gerät damit wieder in akute Abstiegsgefahr, da die hinter ihr platzierten Mannschaften in der nächsten Woche gegeneinander antreten, während Thiede den verlustpunktfreien Tabellenführer aus Wittingen erwartet.

Viktoria Thiede:Aboulhana, Szymanska; Schmerse (4 Tore), Cramm (3), Denecke (1), Himstedt (1), Möller (1), Albrecht, Eimecke, Hrdina, Jarzombek, Lempke, Sander.

GH Barum:I. Schudrowitz, Johns; Ruthmann (5), M. Mau (4/3), Bosse (2), Bork (1), Lüders (1), J. Schudrowitz (1), Voigt (1), Haftendorn, Fermer, N. Mau, Ronis, Tschirpig.

Foto: Dennis Lendeckel

 

Quelle: Salzgitter Zeitung vom 14.02.2017

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